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Triple A GmbH

Was sind Mikroexpressionen?

Mikroexpressionen sind flüchtige Gesichtsausdrücke, die nur einen Bruchteil einer Sekunde sichtbar sind. Sie treten dann auf, wenn eine Person vorsätzlich oder unbewusst ein Gefühl verbirgt. Unterschieden werden hierbei sieben Basisemotionen: Zorn, Angst, Traurigkeit, Ekel, Verachtung, Überraschung und Freude. Jeder kann lernen, diese bei seinem Gegenüber zu entdecken.

 

Geschichte

Haggard und Isaacs beschreiben den Begriff Mikroexpression als „flüchtige Gesichtsausdrücke“ erstmalig in ihrer Studie der psychotherapeutischen Interviews. Sie erklärten, dass die Ausdrücke das Ergebnis von Verdrängung sind – ein Mensch weiß nicht, wie er oder sie sich fühlt. Haggard und Isaacs waren auch der Meinung, dass diese flüchtigen Ausdrücke nicht in Echtzeit zu erkennen sind. Diese Aussagen widerlegten Paul Ekman und Friesen später. Mit ihren Trainings zeigen Sie, dass jeder lernen kann, solche flüchtigen Ausdrücke zu erkennen. Paul Ekman und Friesen erweiterten zudem die Erklärung, warum Mikroexpressionen erfolgen.

Mikroexpressionen entstehen, wenn Menschen ihre Gefühle vor sich selbst verstecken (Verdrängung) oder wenn sie absichtlich versuchen, ihre Gefühle vor anderen zu verbergen. Wichtig ist dabei, dass wir ausgehend vom Gesichtsausdruck nicht sagen können, ob es das Resultat von absichtlicher Unterdrückung (Suppression) oder der unbewussten Verdrängung (Repression) ist.

 

Typen

Makro: Normale Ausdrücke, die in der Regel zwischen 0,5 und 4 Sekunden andauern. Sie werden oft wiederholt und passen mit dem Klang der Stimme und dem Gesagtem zusammen.

Mikro: Diese Ausdrücke sind nur sehr kurz, in der Regel mit einer Dauer von 0,06 und 0,04 Sekunden. Sie zeigen oft eine verborgene Emotion und sind das Ergebnis von Unterdrückung oder Verdrängung.

Maskiert: Ein falscher Gesichtsausdruck wird erzeugt, um einen Makro Ausdruck zu decken.